- Stiegenkataster, erstellt von Jürgen Schevel -

Von Süden aufsteigende Stiegen



     
Name der Stiege   Lingerstiege
(ehemals Loeninger bzw. Looninger Stiege)
     
Namensvorschlag   - entfällt -
Umgebung  


Verlauf   Verbindung vom Paulinenweg zur Kirchstraße.
Länge: ca. (in Metern)   320
Stiegenbegrenzung   Sandsteinmauer, Hecke/Grünfläche, Fußwege
Stiegenbreite (ca.)   5 m
Stiegenbelag   Naturstein, Asphalt
Denkmalschutz   Nein
Passierbarkeit   Autoverkehr unbeschränkt
Pflegezustand   mäßig (Einschätzung von 2019)
Baulicher Zustand   schlecht (Einschätzung von 2019)
Letzte Sanierung unbekannt
Heutiger Charakter   Straße
Herkunft des Namens   Die heutige 'Lingerstiege' hieß vermutlich seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die "Loeninger Stiege", denn sie trug ihren Namen nach dem Hofprediger Arnolds II. von Bentheim (1497-1553), Johann von Loen. Er wohnte im Pfarrhof, der sich an dieser Straße (Ecke Kirchstraße und Lingerstiege) befand. Da man den Straßennamen später nicht mehr verstand, wurde er zu "Lingerstiege" umgedeutet.



 
 
Bentheimfoto 1871 mit Lingerstiege
 
Bentheim, Ansicht von Süden, datiert 1871, mit
Lingerstiege. Seite aus einem privaten Fotoalbum.
 
 
Bentheimfoto undatiert mit Lingerstiege
 
Bentheimfoto, undatiert, mit Lingerstiege.
Teil eines Fotoalbums, das ansonsten mit
schweizer Sehenswürdigkeiten aufwartet.
Offenbar hat der Fotograf seine Familie mit ins

Bild gesetzt (unterer Bildrand).
 
 
Ehemaliger Brunnen (Pütte) an der oberen Lingerstiege,
Blick nach Norden.
 
 
 
Ansichtskarte aus dem Jahr 1906, verso Abgangsstempel: Bad Bentheim 3. Juni 1906 (mit 10, nicht 5 Pfennig
Porto, da Empfänger im niederländischen Apeldoorn wohnt).
 
 
 
 
Blick durch die Lingerstiege nach Norden
 
Blick durch die Lingerstiege nach Norden
 
 
 
Die zum Zeitpunkt der Aufnahme noch unbefestigte Lingerstiege. Blick nach Norden.
 
 
 
Die alte Natursteinpflasterung in der oberen
Lingerstiege, Blick nach Norden.
 
Blick vom Schloß auf die Lingerstiege
 
Blick nach Süden auf die westliche
Hellendoornstiege und die Lingerstiege,

Detail aus einer Überblickaufnahme von
der Brüstung der Burgmauer.
 
 
 
 
 
Untere Lingerstiege, Blick zum Schloß.
 
Bautätigkeit in der teilweise noch unbefestigten Lingerstiege, 1963.
Damals gelangte der Strom noch oberirdisch zu den Häusern.
 
 
Lingerstiege, Blick nach Norden, 2015.
 
 
 
Die Lingerstiege auf Höhe ihrer gleichnamigen Seitenstraße.
 
 
 
Die obere Lingerstiege mit ihrer Pflasterung im Jahr 1964.
 
 
 
Das Haus ten Brink de Smet an der oberen (teilasphaltierten) Lingerstiege, 1975.
 
 
Das Haus ten Brink de Smet an der oberen Lingerstiege, 1977.
 
 
 
Das Haus ten Brink de Smet an der oberen Lingerstiege, 2015.
 
 
 
Lingerstiege, Blick nach Süden, an einem regnerischen Tag.
 
 
Die obere Lingerstiege nach dem Abriß eines Wohnhauses, Blick nach Südwesten.
 
 
 
Die obere Lingerstiege mit einem Wohnhaus, kurz vor dem Abriß, Blick nach Südwesten.
 
 
 
Die obere Lingerstiege, Blick nach Westen.
 
 
 
Die obere Lingerstiege vor dem dem Abriß eines Wohnhauses, Blick nach Nordosten.
 
 
 
Die aktuelle Bebauung an der oberen Lingerstiege, Blick nach Nordosten.

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